GERON

GERON

Bruce LaBruce, Kanada 2013, dt. UT, 83 Min.

Der 18-jährige Lake lebt mit seiner Mutter in Montreal. Er hat in Desirée nicht nur eine hübsche Freundin, die ausgesprochen intellektuell unterwegs ist und von lesbischem Sex phantasiert, sondern auch eine treue Begleiterin. Ihre Beziehung ist eher kameradschaftlich als eine wirkliche Liebesbeziehung.

Eines Tages muss sich Lake sein ungewöhnliches und für ihn selbst unbegreifliches Begehren für ältere Männer eingestehen und es scheint wie ein Wink des Schicksals, dass er über Kontakte seiner Mutter einen Ferienjob in einem Altersheim antreten kann. Dort entwickelt sich eine innige Beziehung zu dem Heimbewohner Mr. Peabody, der sich nichts sehnlicher wünscht, als das Heim hinter sich zu lassen und an den Ozean zu fahren. Als Lake entdeckt, dass alle Patienten vorsätzlich durch medikamentöse Überdosierung ruhig gestellt werden, entschließt er sich zur Tat. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verhilft er Mr. Peabody zur Flucht, und gemeinsam machen sie sich auf den langen Weg zur Atlantikküste.
Der kanadische Meister des schwulen Undergroundfilms Bruce LaBruce, bereits mehrfach auf den Filmtagen zu sehen, hat noch mit allen seinen Filmen das Publikum gespalten. In GERON zeigt er sich von einer ganz neuen Seite, die nicht die Provokation sucht, sondern das ungewöhnliche Thema Gerontophilie in Form einer zarten Liebesgeschichte behandelt.

 

DONNERSTAG 2.10., 18.30 & SAMSTAG 4.10., 18.30

 

„Ein zärtlicher Blick auf eine Liebe,
die verstört (…) Ein wunderbarer Film.‘‘

Le Monde

„Sehr viel Feingefühl und Humor.‘‘

Glamour

 

GENERATION XX
LESBISCHE KURZFILME

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