GIRLS LOST

GIRLS LOST

Alexandra-Therese Keining, Schweden 2015, 106 Min., OmU

Kim, Momo und Bella verbindet eine tiefe Freundschaft, Momo empfindet vielleicht auch ein bisschen mehr für Kim. Gemeinsam wachsen sie in einem kleinen schwedischen Ort auf. Das regelmäßige Mobbing durch ihre Mitschüler gehört zum üblichen Tagesablauf, den sie über sich ergehen lassen, da sie ihm nicht entfliehen können. Die Schule vergessend, finden sie Zuflucht in der alten Gärtnerei von Bellas verstorbener Mutter. Dort pflanzen sie eine wundersame Blume an, deren Nektar sie eines Abends kosten. Plötzlich finden sie sich für eine Nacht in männlichen Körpern wieder und werden tatsächlich vollkommen anders wahrgenommen und behandelt. Sie finden erstmals Anschluss, besonders Kim geht in der neuen Rolle auf, was Momo und Bella mit zunehmendem Unbehagen beobachten. Zwar verfliegt die Wirkung des Nektars bei Tagesanbruch, doch die nächtlichen Ausflüge hinterlassen Spuren, verändern nicht nur ihr Äußeres, sondern auch ihre Wahrnehmung, ihr Selbstbewusstsein, ihre Freundschaft. Eine wunderbare Geschichte über die befreiende Suche nach sich selbst.

Nach dem Roman POJKARNA von Jessica Schiefauer, Kinder- und Jugendbuch des Jahres 2011 in Schweden.

SAMSTAG 8.10., 16.00

 

WOMEN WHO KILL
JÁ, OLGA HEPNAROVÁ

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