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Dear Fredy

exklusiv verlängert - bis 26.10. online

Alfred „Fredy“ Hirsch wurde in Deutschland geboren. Er war stolzer Jude und lebte offen schwul. Als die Nürnberger Rassengesetze in Kraft traten, flüchtete der 19-Jährige aus Deutschland in die Tschechische Republik, die später auch durch die Nazis besetzt wurde. Er betätigte sich als Sportlehrer in einem jüdischen Sportverein und wurde bald zum Idol seiner Studenten. 
Mit der Deportation der Juden in das Ghetto Terezin wurde Fredy zum Leiter der Jugendorganisation mit über 4.000 Jugendlichen ernannt. Als er in Auschwitz ankam, unterlag er nicht der Verzweiflung. Er überzeugte Mengele, eine Kinder- und Jugendtagesstätte aufzubauen und ermöglichte etwa 600 Kindern ihre letzten glücklichen Momente. Möglicherweise erlebte Fredy Hirsch zum ersten Mal keine Homophobie in Ausschwitz. Er hatte einen Liebhaber, war geoutet und die Leute mochten ihn wegen seiner guten Taten. Zusammen mit Leuten des Untergrundes in Auschwitz plante er eine Revolte, die jedoch nie begann. Stattdessen folgte Fredys geheimnisvoller Tod, den dieser Film versucht aufzudecken. 
Fredy Hirschs Geschichte ist ein weiteres Puzzleteil in der Geschichte der schwulen Community. Der Film kombiniert Interviews, Archivmaterial und Animationen.

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