Filme

Meu nome é Bagdá

Mein Name ist Bagdad

Auf dem Skateboard rollt Bagdá durch São Paulo. Selbstbewusst und cool trägt sie die Haare kurz, die Hosen mit hohem Bund, den Pullover unter den Gürtel gestopft. Bagdá will respektiert werden und respektiert, wen sie will. Ihr Zuhause ist ein emanzipierter, eigenwilliger Frauenhaushalt, doch die meiste Zeit verbringt sie in einem Skaterpark, wo sie mit Jungs abhängt, Karten spielt und neue Skate-Tricks einstudiert. Ihre kleine Handkamera ist immer dabei. Bei einem Ausflug in die Innenstadt trifft Bagdá eine Gruppe Skaterinnen. Die Begegnung verändert sie und das Verhältnis zu ihren einstigen Skaterfreunden. Die zusammengewürfelte Gruppe Mädchen findet heraus, dass sie gemeinsam stärker sind. Sie wehren sich gegen Vorurteile und verschaffen sich Gehör gegenüber den anderen, männlichen, Skatern. Sie kämpfen für das Recht zu sein, wer sie sind und zu skaten, wo sie wollen. Wie Bagdà gleitet die Kamera fast wie auf einem eigenen Skateboard durch den Film und folgt ihr: selbstbewusst, originell, mit freiem Schwenk. Dabei werden Alltagserlebnisse der jungen Frauen wie Gewalt, Sexismus oder Diskriminierung thematisiert. Auch von Solidarität und dem Aufbegehren gegen Ungerechtigkeit in einer Macho-Gesellschaft wird erzählt. Neben den Bildern der Hauptkamera fließen Filmsequenzen aus Bagdás eigener Kamera mit ein.

Zur Bewertung des Films bitte hier klicken.